Anne Ackermann

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Sunday, 30, kommt aus Kampala, Uganda. Er macht einen Master in Englisch: ’Dieses Feld wurde für afrikanische Spieler gesperrt. Doch dies war unser Zufluchtsort, wir haben hier Frieden gefunden. Jetzt haben wir keinen Ort mehr. Wir haben Angst, hierher zu kommen und zu spielen.'
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Dorcas, 18, aus Kinshasa, DRC. Sie teilt sich eine kleine Wohnung mit anderen Studenten: 'Ich bin in einem englischen Vorbereitungskurs danach möchte ich Wirtschaft studieren. Immerhin ich hier die Chance zu studieren. Der Rassismus hier richtet sich nicht gegen Männer, nur gegen Frauen, finde ich.'
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Zwei Afrikaner laufen durch die Straßen eines Mittelklasse-Viertels in Girne, Nordzypern.
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Freddie, 25, ein Designer aus Kinshasa, blickt vom Balkon einer Wohnung in Girne, Nordzypern, wo er Freunde besucht. Er behauptet, vor kurzem zurück nach Hause gezogen zu sein, nachdem ihm klar wurde, dass er sich das Leben in Nordzypern nicht leisten kann.
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Sunday, 30, kommt aus Kampala, Uganda. Er macht einen Master in Englisch: ’ Mein Aufenthalt hier wäre ohne Gott und Gebete deprimierend. Weil man in Europa ist, aber gleichzeitig nicht. Und man ist in der Türkei, aber gleichzeitig auch nicht. Man ist also gefangen und der einzige Ort, an den man gehen kann, ist zurück in sein Land. Hier bist du ein freier Mann, aber gleichzeitig im Gefängnis.’
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Maureen, 33, Studentin und Journalistin aus Nairobi, Kenia, wird in einem beliebten Studentenlokal in der Nähe der American University in Girne porträtiert. ‘ Zweimal bin ich zur Grenze gegangen, um mein Glück zu versuchen und jedes Mal wurde ich zurückgewiesen. Einmal ging ich mit meinem zypriotischen Freund und wir hofften, die Behörden zu überzeugen. Sie lehnten ab. Mein Freund und ich sehen uns jetzt alle zwei Wochen, wenn er für ein Wochenende zu mir rüberfährt.'
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Freddie, 25, ist ein Designer aus Kinshasa, DRC: ‘Ich war gekommen, um meinen Master zu machen. Aber das Leben war zu teuer für mich und ich musste nach Hause zurückkehren. Jetzt bin ich auf Kurzbesuch hier, um meine Freunde zu sehen. Es ist schön hier, aber es ist nicht Europa.'
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Maureen, 33, Studentin und Journalistin aus Nairobi, Kenia, berührt Feigen.
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Marcilene, 21, ist Agentin und Studentin für Seetransport und Logistik. 'Mein Vater sagte: Du gehst nach Zypern? Ruf mich bloss nicht an! Der Anfang war hart. Eines Tages ging ich spazieren, da merkte ich, dass türkische Männer meinen, afrikanische Frauen seien billig. An diesem Tag kam ich nach Hause und fragte mich: Was kann ich tun?’
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Sylvie, 23, kommt aus Bamenda, Kamerun. Sie studierte Banking & Finance in Kamerun, bevor sie nach Girne hierher kam. ' Mein erster Eindruck war schlecht. Ich dachte, ich würde hier arbeiten und Geld nach Hause schicken können. Stattdessen fand ich nur einen Job als Kellnerin in einem Strandclub. Ich arbeitete jeden Tag 12 Stunden und verdiente sehr wenig. Ich wurde schlecht behandelt und fühlte mich ausgebeutet. Wenn ich mich ausruhen wollte, musste ich mich auf der Toilette einschließen. Als schwarzer Mensch arbeitet man wie ein Sklave.’
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Suada, 35, eine Sudanese aus Ägypten, studiert einen Master in English Language Teaching, weil es der nächstgelegene Ort zu ihrem Ehemann, einem mosambikanischen Arzt in der Türkei, ist, an dem sie leben und ihn mit einem Visum besuchen kann. Sie unterrichtet von zu Hause aus in einem virtuellen Klassenzimmer Englisch für chinesische Kinder.
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Sharon, 23, aus Nairobi, Kenia, studiert einen Bachelor in Tourismus und arbeitet in einer Bar. ' Ich arbeite jeden Tag bis Mitternacht. Ich träume davon, als Stewardess in Dubai zu arbeiten. Manchmal bereue ich es, hierher gekommen zu sein. Ich hatte die Chance, nach China zu gehen. Was ich mag, ist, dass es friedlich ist. Aber es ist langweilig. Sie sagten uns, es sei Europa, aber das ist es nicht. ‘
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Sidonie, 26, aus Kamerun, macht einen Bachelor in Tourismus und verkauft kamerunische Süßigkeiten. ' Mir gefällt es hier nicht. Es ist ein Kampf. Meine Studiengebühren sind teuer, das war mir vorher nicht bewusst. Meine Familie hat mich im Blick, mein Bruder hat alles geopfert, damit ich hier sein kann. Ich bin besorgt, wie ich das nächste Semester mit meinen Gebühren, Miete und Essen bewältigen soll.’
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Okito, 30, kommt aus Kinshasa, DRC und macht einen Bachelor in Ingenieurwesen in Girne, Nordzypern. 'Eines Tages war ich in Nicossia, ging mit meiner Gitarre spazieren und sang. Plötzlich kam die Polizei und verhaftete mich. Ich hatte nicht bemerkt, dass ich die Grenze überquert hatte. Ich wusste nicht, dass man dort nicht hingehen darf. Ich wurde für drei Monate ins Gefängnis gesteckt. Seitdem ich hier im Gefängnis war, fühle ich mich auf dieser Insel wie in einem Gefängnis.'
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Mittelmeer. Der Blick auf das Mittelmeer vom Himmel aus war herrlich. Aber ich konnte nicht aufhören, an die Menschen zu denken, deren Leben in denselben Gewässern verloren gegangen war. Nur die Glücklichen schafften es hinüber.' Maureen

REPORTAGE

Education Island

In der winzigen selbsterklärten Türkischen Republik Nordzypern (TRNC) sind derzeit über 100.000 meist internationale Studenten an insgesamt 20 Universitäten eingeschrieben, daher der Spitzname: "Bildungsinsel". Die Einnahmen von diesen Studenten, von denen bis zu 20.000 aus afrikanischen Ländern kommen, sind das Rückgrat der Wirtschaft dieses international nicht anerkannten Stück Landes. Viele der jungen Afrikaner wurden von böswilligen Agenten auf die Insel gebracht, die mit kostenlosen Stipendien für ein "Studium in Europa“ warben. Doch dies ist nicht Europa. Während sie sich abmühen, die Studiengebühren zu bezahlen und die hohen Lebenshaltungskosten zu decken, sehen sich viele mit Rassismus, wirtschaftlicher Not und einem allgemeinen Gefühl des Feststeckens konfrontiert. Wenn die Rückkehr in die Heimat keine Option ist und die Tore nach Europa geschlossen sind, ist das Leben auf einer "Niemandsinsel“ oft hart.

EDITORIAL

Die Vollgasfrauen

Wenn Nnenna und Jemmy mit ihren Motorrädern durch die belebten Straßen der Millionenmetropole Lagos in Nigeria fahren, starren die Leute manchmal auf ihre Brust, um sich zu vergewissern, dass sie wirklich Frauen sind. Das sind sie in der Tat! Zusammen mit den anderen Damen der Female Biker Initiative ( F.B.I.) sind sie damit beschäftigt, die Geschlechterrollen in ihrem Land zu verändern, indem sie andere Frauen inspirieren und die Aufmerksamkeit, die sie bekommen, nutzen: In Zusammenarbeit mit Gesundheitsorganisationen klären sie über. Gebärmutterhalskrebs auf und organisieren kostenlose Vorsorgeuntersuchungen für Frauen. Gebärmutterhalskrebs tötet jede Stunde eine Frau in Nigeria.

Erschienen in Brigitte Magazin, Spiegel Online, 2019

Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Nenna Samuila, 38, ist eine der beiden Frontfrauen des F.B.I. und hat ihn vor einigen Jahren mit gegründet. Aus ihrer Leidenschaft - dem Motorradfahren - wurde ihr Auftrag.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Ein junges Mädchen schlägt sich durch den dichten Verkehr der nigerianischen Millionenstadt Lagos in einem sogenannten Keke.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Female Bikers Initiative, Lagos, Nigeria @ Anne Ackermann
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Einem Land klarmachen, dass Frauen was zu sagen haben und nicht nur zum Heiraten und Kinderkriegen da sind. Mittlerweile hat die FBI rund 60 Mitglieder zwischen 20 und 40 Jahren.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Jemmy ist ein Gründungsmitglied der Gruppe. Die alleinerziehende Mutter leitet ihr eigenes Catering Unternehmen. Das Motorradfahren half ihr über einene schweren Verlust hinweg gab ihr neues Leben und vor allem eine Familie an Gleichgesinnten.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Frauen tätigen Einkäufe auf einem Markt nahe der Falomo Police Baracks in Lagos, Nigeria. Hier sprechen die Ladies vom F.B.I. gezielt Frauen auf das anstehende kostenlose Gebärmutterhalskrebs Screening an und erregen mit ihren röhrenden Maschinen die benötigte Aufmerksamkeit.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Ausblick auf die Wohnblöcke der Falomo Police Barracks in Lagos, Nigeria. Hier leben die Familien der stationierten Polizisten in ärmlichen Verhältnissen. Medizinische Vorsorgeuntersuchungen kann sich hier niemand leisten. Die Ladies vom F.B.I. bringen deswegen genau hierher ihr kostenloses Gebärmutterhalskrebs Screening.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Nnenna posiert in Lekki auf Jemmys Motorrad. Nenna Samuila, 38, ist eine der beiden Frontfrauen des F.B.I. und hat ihn vor einigen Jahren mit gegründet. Aus ihrer Leidenschaft - dem Motorradfahren - wurde ihr Auftrag. Einem Land klarmachen, dass Frauen was zu sagen haben und nicht nur zum Heiraten und Kinderkriegen da sind. Mittlerweile hat die FBI rund 60 Mitglieder zwischen 20 und 40 Jahren.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Polizistinnen und Angehörige von Polizisten der Falomo Police Barracks in Lagos, Nigeria, lernen während eines Aktionstages des F.B.I. ( Female Bikers Initiative) mit kostenlosen Gebärmutterhalskrebs Screening wie man seine Brust nach gefährlichen Knoten abtastet.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Frauen halten sich an den Händen und beten gegen Gebärmutterhalskrebs, der jede Stunde eine Frau in Nigeria tötet. Die F.B.I. (Female Bikers Initiative) organisiert kostenloses Gebärmutterhalskrebs Vorsorgeuntersuchung. Die meisten Frauen könnne sich diese ansonsten nicht leisten.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Weibliches Polizeipersonal und Angehörige von männlichen Polizisten der Falomo Police Barracks in Lagos, Nigeria, erhalten eine kostenloses Gebärmutterhalskrebs-Vorsorgeuntersuchung, die von der F.B.I. (Female Bikers Initiative) organisiert wird.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Faridah, 28, Patientin beim Screening. Sie ist eine Polizistenfrau mit zwei Kindern und dies ist ihr erstes Screening überhaupt. „Ich bin ganz ruhig. Es ist eine gute Sache. Ich werde meine Kinder impfen."
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Strasenszne in Lagos, Nigeria.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
'Agent Attracta', 36, is part of the F.B.I and works as a civil servant in real life. "Biking relaxes me. I am part of F.B.I. to spread the good news to people and help others."
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Junge Mädchen fotografieren die Lagune von Lagos vom Oriental Hotel auf Victoria Island aus, Lagos, Nigeria.
Die Vollgasfrauen / Full Speed Ladies
Lagos ist mit über 14 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes Nigeria.
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Eine Landstrasse im Westen Ugandas, nahe der Stadt Kasese, Uganda, 2017.
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Kinder spielen an einer Landstrasse im Westen Ugandas, nahe der Stadt Kasese, Uganda, 2017.
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Ein Bauer zeigt seine Bohnensaat, Uganda, 2017.
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Eine Gemüsebäuerin zeigt ihre Ernte, Ostuganda, 2017
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Mutter und Tochter sind auf dem Weg zur Feldarbeit zu Füssen der Mondberge, Uganda, 2017.
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Eine Bäuerin zeigt ihre Ernte aus dem Permakulturgarten, Uganda, 2017.
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Ein blindes Mädchen liest Braille in einer inklusiven Grundschule, Yaoundé, Kamerun, 2019.
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Rita hat in der Kindheit eine Polioinfektion überlebt und ist nun ein Vorbild beim Thema Inklusion für junge Menschen, Yaoundé, Kamerun, 2019.
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Blick auf Lake Bunyonyi im Westen Ugandas, 2017
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Ein Neugeborenes bekommt Hilfe in der neonatalen Einheit des Krankenhauses von Fort Portal, Uganda, 2017.
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Ein Kaffeebauer begutachtet seine Kaffeebäume in Blüte zu Füssen der Rwenzoriberge, Uganda, 2017.
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Ein Mädchen aus dem Südsudan erhält Unterricht in einem Flüchtlingslager in Norduganda, Bidibidi, Uganda, 2016.
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Ehemalige Sexarbeiterinnen erhalten einen Schneiderlehrgang, Jinja, Uganda, 2016.
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Kinder freuen sich über sauberes Trinkwasser in ihrem Dorf, nahe Mbale, Uganda, 2016.
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Ein behindertengerechter Zugang zur Wasserstelle wurde geschaffen, nahe Mbale, Uganda, 2016.
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Rita hat erfolgreich eine Ausbildung zur Friseurin absolviert und betreibt ihren eigenen Salon, Jinja, Uganda, 2016.
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Eine Schülerin winkt in einer Grundschule in Kasese im Westen Ugandas, 2017.
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Eine Schülerin schreibt aufmerskam mit in einer Grundschule in Kasese im Westen Ugandas, 2017.
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Kinder einer Grundschule in einem Armenviertel von Kampala spielen in der Pause ein Spiel, Kampala, Uganda, 2015.
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Die fast blinde Estelle geht Dank der Unterstützung ihrer Grossmutter (links) und einer NGO auf eine inklusive Grundschule in Yaoundé, Kamerun, 2019.

NGO

Sammlung NGO Afrika. Outtakes aus verschiedenen Aufträgen im NGO Bereich.

Auftraggeber: Plan International, USAID, CBM (Christoffel Blindenmission)

CORPORATE

Brotpuristen. 

"DIE BROTPURISTEN" ist ein Start-up aus Süddeutschland, welches Brotbacken neu interpretiert. In Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern ist Brotbacken ein altes und traditionsreiches Handwerk, das sich im Laufe der Zeit verändert und an schnellere und industrialisierte Arbeitsprozessen angepasst hat.

"DIE BROT PURISTEN" wollen die Reinheit, die Brot einst besaß, wieder ent decken und backen ihr Brot ohne jegliche Zusatzstoffe. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort "purus" ab, was rein und  unverfälscht bedeutet. 

Ihr Brot ist erst nachmittags fertig, so dass die Bäcker nicht um 3 Uhr morgens aufstehen müssen, es kann online bestellt werden und wird in den sozialen Medien beworben. Und es ist einfach unfassbar lecker.

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Der Bäcker überprüft den Backvorgang im Ofen.
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Ein Bäcker der Brotpuristen klopft sich nach dem Knetvorgang die Hände sauber.
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Sonnenblumenkerne und Nüsse sind gängige Brotbeigaben.
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Mehlstaub hat die Turnschuhe des Bäckers weiss gefärbt.
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Sebastian Däuwel hat sich 2016 aus einer Festanstellung als Betriebswirt mit seiner Leidenschaft, dem Brotbacken, selbstständig gemacht.
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Das älteste nachweisbare Bäckerwappen datiert 1111 aus Speyer. Es zeigt zwei Löwen.
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Mehl mal ganz nah.
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Tamara Waidele ist Teil der Brotpuristen.
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Viele Arbeitsschritte sind nach wie vor Handarbeit.
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Nussbrot in the Making bei den Brotpurtisten.
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Tamara Waidele knetet einen Teig in der Backstube der Brotpuristen.
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Das Mehl wird ausgepackt, für die allseits beliebten Baguettes kommt es sogar aus Frankreich.
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Tamara Waidele bereitet die Walnüsse für das Nussbrot vor.
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Fegen ist in der Backstube eine feste Routine.
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Sebastian Däuwel und seine Partnerin Tamara Waidele betreiben seit 2016 die Bäckerei Die Brotpuristen in Speyer.

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Anne Ackermann

Anne Ackermann (*1980) arbeitet weltweit als Portrait und Reportagefotografin für Kunden wie Mare, SZ Magazin, The New York Times, Stern, Geo, Der Spiegel, NZZ oder The New Yorker.

Sie ist mehrfache Stipendiatin der VG Bild Kunst und wurde mit Künstlerstipendien des Photoreporter Festivals St. Brieuc und des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Sie ist Finalistin beim International Women Photographers Award (IWPA), dem Jacob Riis Award und dem Hansel Mieth Preis. Mit ihrer Arbeit über Intersexualität wurde sie mit dem 1. Preis des "profamilia journalism award' ausgezeichnet. Ihre Fotos werden weltweit ausgestellt.

Anne hat Visuelle Kommunikation/Medien an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert, sowie Fotografie und Fotojournalismus in Buenos Aires und an der Danish School of Journalism in Århus. Sie war für die Nikon NOOR Masterclass und die Noorderlicht Masterclass ausgewählt, sowie für die JOOP SWART Masterclass und das 6x6 World Press Global Talent Program nominiert.

Agentur Focus

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